Unternehmensbewertung
Die Unternehmensbewertung bestimmt, wie viele Anteile du für wie viel Kapital abgibst. Gerade bei jungen Start-ups ist sie weniger Rechnung als Verhandlung – aber kein Bauchgefühl.
Pre-Money und Post-Money
Die Pre-Money-Bewertung ist der Wert vor der Investition, die Post-Money-Bewertung danach (Pre-Money plus investiertes Kapital). Aus dem Verhältnis ergibt sich, welchen Anteil der Investor erhält.
Bewertungsmethoden
Etabliert sind unter anderem die Discounted-Cash-Flow-Methode, der Vergleich mit ähnlichen Unternehmen (Multiples) und für Frühphasen vereinfachte Verfahren wie die Venture-Capital-Methode. Bei jungen Start-ups dominieren Marktvergleich und Verhandlung.
Realistisch bewerten
Eine zu hohe Bewertung erschwert spätere Runden und kann zu einer Down-Round führen. Eine zu tiefe kostet dich unnötig Anteile. Ziel ist eine Bewertung, die begründbar ist und Spielraum für die Zukunft lässt.
Häufige Fragen
Wie wird ein Start-up ohne Gewinn bewertet?
Über Marktvergleiche, Potenzial und Verhandlung statt über aktuelle Gewinne. Team, Markt und Traktion spielen die grösste Rolle.
Was bedeutet Pre-Money-Bewertung?
Der Unternehmenswert vor der Investition. Plus das investierte Kapital ergibt sich die Post-Money-Bewertung, aus der sich der Investorenanteil berechnet.
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