Liquiditätsplanung
Die meisten Jungunternehmen scheitern nicht an fehlendem Gewinn, sondern an fehlender Liquidität. Die Liquiditätsplanung sorgt dafür, dass du jederzeit zahlungsfähig bleibst.
Gewinn ist nicht gleich Liquidität
Ein Unternehmen kann profitabel und trotzdem zahlungsunfähig sein – etwa wenn Kunden spät zahlen, du aber Lieferanten und Löhne sofort begleichen musst. Die Liquiditätsplanung betrachtet die tatsächlichen Zahlungsströme, nicht nur den Gewinn.
Monatlich planen
Erfasse für jeden Monat alle erwarteten Einzahlungen und Auszahlungen. Der laufende Saldo zeigt dir, wann es eng wird – früh genug, um gegenzusteuern, etwa mit einer Kreditlinie oder angepassten Zahlungszielen.
Engpässe früh erkennen
Die Planung ist ein Frühwarnsystem. Zeigt sich ein negativer Saldo, kannst du reagieren, bevor es kritisch wird – durch Finanzierung, schnelleres Inkasso oder verschobene Ausgaben.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Liquidität und Gewinn?
Gewinn ist Ertrag minus Aufwand über eine Periode. Liquidität ist das real verfügbare Geld zu einem Zeitpunkt. Man kann profitabel und trotzdem zahlungsunfähig sein.
Wie oft aktualisiere ich die Liquiditätsplanung?
Mindestens monatlich, in der Anfangsphase eher häufiger. So erkennst du Engpässe früh und kannst rechtzeitig gegensteuern.
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