Finanzplan

Umsatzprognose erstellen

Die Umsatzprognose ist die wichtigste – und schwierigste – Annahme im Finanzplan. Sie muss ambitioniert genug sein, um zu überzeugen, und realistisch genug, um zu halten.

Bottom-up statt Top-down

Rechne von unten nach oben: Wie viele Kunden erreichst du pro Monat, welcher Anteil kauft, zu welchem Preis, wie oft? Diese Bottom-up-Logik ist überzeugender als ein willkürlicher Prozentsatz eines grossen Marktes.

Annahmen offenlegen

Jede Umsatzzahl beruht auf Annahmen zu Reichweite, Conversion und Preis. Schreibe diese Annahmen explizit auf. So kann der Leser deine Prognose nachvollziehen – und du kannst sie später gegen die Realität prüfen.

Szenarien rechnen

Plane in drei Szenarien: pessimistisch, realistisch, optimistisch. Das zeigt, dass du Risiken verstehst, und hilft dir, deinen Kapitalbedarf auch im schlechten Fall abzudecken.

Häufige Fragen

Wie schätze ich den Umsatz ohne Erfahrungswerte?

Bottom-up über Reichweite, Conversion-Rate und Preis. Nutze Branchen-Benchmarks und erste eigene Tests, um die Annahmen zu plausibilisieren.

Wie optimistisch darf ich planen?

Plane realistisch und belege deine Annahmen. Zu optimistische Prognosen kosten Glaubwürdigkeit und führen zu falschem Kapitalbedarf.

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